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Leapmotor D99: Warum dieser Luxus-Van für Familien spannend ist

Der Leapmotor D99 zeigt, wohin sich große Vans entwickeln könnten: mehr Luxus, mehr Digitaltechnik, mehr Platz — aber auch mehr Preis und viel Unsicherheit für Europa.

· Siebensitzer Redaktion
Aktualisiert am
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Wer einen Familienvan sucht, schaut meistens auf ganz einfache Dinge: Kommt man gut rein? Passt der Kinderwagen noch rein, wenn alle mitfahren? Ist der Wagen im Alltag entspannt zu fahren oder einfach nur groß? Genau deshalb ist der Leapmotor D99 interessant — nicht als fertige Kaufempfehlung für Deutschland, sondern als ziemlich klares Signal, wohin sich große Vans entwickeln könnten.

Die drei Fakten, die sofort auffallen

Für Familien ist das spannend, weil der D99 nicht versucht, nur „noch ein großer Wagen“ zu sein. Er will ein Wohnraum auf Rädern sein — mit viel Komfort, viel Bildschirm und viel Platz zum Umklappen, Drehen und Entspannen.

Was der D99 konkret verspricht

Laut dem Bericht von auto motor und sport misst der Leapmotor D99 etwa 5,28 Meter in der Länge, knapp zwei Meter in der Breite und bringt einen Radstand von 3,11 Metern mit. Die Höhe liegt je nach Version bei 1,88 oder 1,90 Metern. Das ist die Größenklasse, in der nicht mehr der Parkplatz vor dem Supermarkt zählt, sondern schon eher die Frage, wie entspannt die Familie in den Urlaub rollt.

Innen setzt Leapmotor auf eine 2+2+3-Sitzanordnung. Besonders familienrelevant sind dabei die drehbaren Sitze der zweiten Reihe und die Möglichkeit, Vordersitze und zweite Reihe zu einer Liegefläche zu verbinden. Genau da wird aus einem Van mehr als nur ein Siebensitzer: Er wird zu einem Auto, das Pausen, längere Fahrten und ruhiges Reisen wirklich mitdenkt.

Auch bei der Türlösung klingt vieles nach Komfort statt nach Kompromiss: Die Schiebetüren sollen ihre Führungsschienen geschickt in der Fensterfläche verstecken. Dazu kommen laut Bericht 19-Zoll-Räder, Michelin-Reifen mit Fokus auf Geräuschkomfort und ein Innenraum, der sich stark an einem Wohn- oder Loungegefühl orientiert.

Technik: groß gedacht, sehr groß gedacht

Beim Antrieb zeigt sich, dass der D99 nicht in der üblichen Van-Klasse spielt. Die Hybridvariante kombiniert laut Bericht einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit zwei Elektromotoren, dazu kommt eine Batterie mit 80,3 kWh. Die elektrische Reichweite wird mit 352 Kilometern nach WLTC angegeben.

Die reine Elektroversion geht noch weiter: Sie basiert auf einer 1.000-Volt-Plattform, nutzt eine 115-kWh-Batterie von CATL und soll nach chinesischem CLTC-Zyklus bis zu 700 Kilometer Reichweite schaffen. Auch die Motorleistung klingt nach Oberklasse: genannt werden 180 und 230 kW.

Für Familien ist das vor allem ein Hinweis darauf, wie stark sich der Markt verschiebt. Große Vans sollen nicht nur viel Platz bieten, sondern auch technisch so aufwendig werden wie Premium-SUVs oder Oberklasselimousinen.

Was das für Familien wirklich bedeutet

Der Leapmotor D99 ist erst einmal kein deutscher Kauf-Tipp, sondern ein Marktzeichen. Das Auto zeigt, dass es in China eine klare Nachfrage nach großen, luxuriösen Familienfahrzeugen gibt — und dass Stellantis über Leapmotor genau in diesem Feld mitspielt.

Für Familien in Deutschland ist vor allem drei Dinge wichtig:

Fazit

Der Leapmotor D99 ist interessant, weil er zeigt, wie weit sich der Van-Begriff inzwischen dehnen lässt: von der pragmatischen Raumlösung hin zum luxuriösen Familienraum mit Hightech-Anspruch. Für deutsche Familien ist das derzeit vor allem ein Blick in die Zukunft — und ein realistischer Hinweis darauf, dass große Vans wieder mehr sein können als nur vernünftige Transportmittel.

Ob daraus ein relevantes Modell für Europa wird, ist offen. Als Signal ist der D99 aber schon jetzt spannend: Große Familienautos werden nicht kleiner, sondern immer stärker auf Komfort, Technik und Lounge-Charakter getrimmt.

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